Rückwärts rettet Leben – Reboard-Kindersitze

Rückwärts rettet Leben – Reboard-Kindersitze

Wir stellen in diesem Blog Schönes und Gutes für Klein und Groß vor, das im Alltag mit Kindern funktioniert und wirklich empfehlenswert ist. Mehr als nur empfehlenswert sind Reboard-Kindersitze, die leider für viele immer noch ein Geheimtipp sind. Dank Aufklärungsarbeit des gemeinnützigen Vereins Reboard-Kindersitze e.V. und zunehmender Berichterstattung in den Medien kommen Eltern, die sich mit dem Thema Kindersitze beschäftigen, nur noch schwer an der Vorwärts-Rückwärts-Frage vorbei. Glücklicherweise!

Rückwärts rettet Leben

Denn Rückwärtsfahren kann Leben retten. Dass ein Baby in der Babyschale rückwärts fährt, ist für alle Eltern selbstverständlich, leider aber auch, das Kind mit etwa einem Jahr in Fahrtrichtung fahren zu lassen. Das kann ein fataler Fehler sein, wenn es zum Crash kommt. Denn bei Kindern bis zu vier Jahren ist die Hals- und Nackenmuskulatur noch nicht vollständig ausgebildet. Außerdem macht der Kopf noch fast ein Viertel des Körpergewichts aus, ist also ungleich schwer.

Erst ab vier Jahren vorwärts

Beim Vorwärtsfahren wird beim Crash der Kopf extrem nach vorne geschleudert, die Wirbelsäule somit extrem belastet. Kinder ab etwa vier Jahren haben genügend Muskulatur, um einen Crash zu überleben, kleinere mitunter nicht. Beim Rückwärtsfahren hingegen wird das Kind in den Sitz gedrückt und der Aufprall mit dem ganzen Körper abgefangen. Wie das genau ausschaut, könnt ihr hier sehen. Häufig höre ich den Einwand, dass beim Heck-Crash ja dann Reboarder unsicher sein müssten. Tja, 60 % aller Unfälle sind laut ADAC Front-Crashs, etwa 7 % machen die Heck-Crashs aus. Da erübrigt sich die Frage, in welchem Sitz das Kind sicherer sitzt.

Schweden als Vorbild

Außerdem fahren in Schweden etwa 90 % aller Kinder bis einschließlich vier Jahren rückwärts – aus gutem Grund: Während in Deutschland die Zahl der verletzten und sogar getöteten Kinder ab zwölf Monaten extrem ansteigt, ist dieses Phänomen in Schweden unbekannt. Wenn man bedenkt, dass die Nackenmuskulatur insbesondere bei Kindern unter zwei Jahren noch recht schwach ist – also einem Zeitpunkt, da die meisten Kinder in Deutschland nach vorne gerichtet fahren – ist es mehr als logisch, dass das Verletzungsrisiko bis hin zum Todesrisiko hier sehr groß ist. In Schweden ist in den letzten zehn Jahren kein Kind in einem Reboarder tödlich verunglückt.

Verfälschte Warentestes, überforderter Fachhandel

Vor dem Kauf eines Kindersitzes werfen Eltern gerne einen Blick auf Warentests von ADAC & Co. Doch meist werden dort Sicherheit und Einbau gleich gewichtet. In Tests schneiden Reboarder deshalb oft nur durchschnittlich ab, weil die Montage etwas komplizierter ist als bei den Vorwärts-Sitzen – und somit die Fehlerquelle für einen mangelhaften Einbau steigt. Deshalb gehen deren Sicherheitsvorteile im Test unter. Und im Fachhandel werden die Sitze kaum angeboten, weil die Nachfrage noch nicht groß genug ist. Und wenn, dann ist das Personal meist nicht ausreichend geschult, kompetent zum Thema Reboarder zu beraten oder rät gar aus Unwissenheit davon ab.

Warum ist das so?

Für den Fachhandel bedeutet der Verkauf von Reboardern aktuell geringere Margen, weil diese in den häufig nachgefragten Vorwärtssitzen größer sind. Dazu sind die Beratungszeiten länger, die Schulung intensiver etc. Häufig hört man noch das absurde Argument, reboard sei nur eine Mode. Sicherheit als Mode? Wohl kaum, denn immerhin gibt es von Seiten des Gesetzgebers mittlerweile auch ein Einlenken: Im Juni diesen Jahres ist mit „i-Size“ eine neue Norm in Kraft getreten, laut der bis zu einem Alter von 15 Monaten rückwärts gerichtetes Fahren Pflicht ist. (Da werde ich noch einmal gesondert drüber berichten.)

Reboard ist nicht gleich Reboard

Vorsicht geboten ist vor Pseudo-Reboardern, denn diese dürfen nur bis zu einem Gewicht von etwa zehn bis dreizehn Kilo rückwärts gerichtet fahren. Danach müssen sie vorwärts fahren, entgegen jedem Sinn eines Reboarders. Solche Sitze sind keine echten Reboarder, hier möchten nur die Hersteller ein Stück vom „Reboard-Kuchen“ abhaben. Tipps und Rat zum Thema geben Mitglieder des Vereins Reboard-Kindersitze auf ihrer Website und in ihrem Forum.

Sicherheit hat ihren Preis

Ein echter Reboarder kostet im Schnitt 350 €, eine Investition, die sich auszahlt. Der günstigste Reboarder ist derzeit für etwa  250 € zu haben.Viele Eltern legen monatlich etwas Geld „für später“ für ihr Kind zurück. Dabei ist Geld, das für einen Reboarder ausgegeben wird, eine Art Lebensversicherung, eine Investition für die Zukunft und in die Zukunft des Kindes. In einem Bericht über Reboarder (kann man sich in der ARD-Mediathek noch anschauen) mahnt die Mutter eines querschnittgelähmten Mädchens, dass das Leben mit einem behinderten Kind die Kosten für einen Sitz um ein Vielfaches übersteigt. Das Kind ist in einem vorwärts gerichteten Sitz verunglückt. Ein Reboarder hätte dieses Schicksal verhindern können.

Von Eltern für Eltern

Solche Eltern und Eltern, die sich den Argumenten für einen Reboarder nicht verwehren konnten, haben 2012 den Verein Reboard-Kindersitze e.V. gegründet. Unser Erstgeborener ist aus Unwissenheit nach der Babyschale auch vorwärts gefahren, für ein knappes Jahr. Danach haben wir auf Reboarder umgerüstet. Denn da haben wir von der Reboard-Bewegung erfahren und konnten unser Kind nicht mehr guten Gewissens vorwärts fahren lassen. Wir sind froh, dass es Eltern gibt, die uns aufgeklärt haben und wir würden uns freuen, wenn auch ihr euch zu dem Thema Gedanken macht – und mit anderen Eltern darüber redet.

22 Kommentare

  1. Geposted von stefanie roggensack, am Antworten

    hallo

    wir hatten auch einen reboader den cybex sirone und haben ihn wieder zurückgeschickt und nun haben wir einen römer!!
    KLAR IST ES SICHER EINE GUtE SACHE NUR FÜR KINDER TOTAL UNBEQUEM ENG !!!! und mal eben auf den unfall zu spreche was hier erwähnt wird ,ich finde es unmöglich das als beispiel zu nehmen weil was gewesen wer wenn es ein reboader statt vorwätrs gewesen wer kann man garnicht wissen…sondern nur spekulieren!!!!!

    UND SICHERHEIT HAT IHREN PREIS NA KLAR ABER NICHT JEDER KANN SICH SOETWAS LEISTEN UND WENN DANN WAS PASSIERT HEI?T ES SELBER SCHULD ODER WIE????

    ALSO ICH KANN GANZ KLR SAGEN ICH WÜRDE DEN REBOADER NICHT WEITER EMPFEHLEN VIE ZU TEUER ZU ENG SPERRIG ….

    SORRY FÜR MEINE MEINUNG ABER DAS MUSSTE JETZT MAL RAUS !!!

    • Geposted von Ralf Ewers, am Antworten

      Ich finde es sehr traurig wie leichtfertig hier die Gesundheit eures Kindes gefährdet wird.
      Bei einem Kindersitz ist es ähnlich wie bei einem Motorradhelm , nicht jeder passt auf jeden Kopf , also suche ich solange bis ich den passenden gefunden habe und setze mir nicht einfach eine Suppenschüssel auf den Kopf weil ich keine Lust mehr habe zu suchen!

      • Geposted von Ina, am Antworten

        daumen hoch, Ralf!

    • Geposted von Pia123, am Antworten

      Weil ein Sitz zu euch nicht passte sind alle Reboarder schlecht? Der Sirona ist kein besonders großer Reboarder, dass stimmt, dafür passt er aber auch in extrem viele Autos weil er eben meistens nicht mehr Platz weg nimmt als eine Babyschale. Meine Tochter ist kein zierliches Kind und sitzt mit ihren zweieinhalb Jahren noch sehr bequem im Sirona.

    • Geposted von Naseweis, am Antworten

      Dazu fällt mir nichts mehr ein! Der Text an sich liest sich aufgrund der vielen Rechtschreibfehler schon sehr schwer. Zudem bringen einem diese Großbuchstaben auch keine Verdeutlichung.
      Hättet ihr euch mehr mit dem Thema beschäftigt, wüsstet ihr es besser!

      Es macht keinen Sinn, hier zu argumentieren. Hier scheint jemand beratungsresistent (das bedeutet, dass du dich sowieso nicht eines Besseren belehren lässt!).

      PS: ich setze meinem Kind eine Mütze auf, um es vor Wind zu schützen, ich bringe Treppengitter an, um es vor Stürzen zu schützen, ich setze ihm einen Helm beim Fahrradfahren auf, ich sage ihm, dass es bei Rot nicht über die Ampel fahren darf….und dann setze ich es in einen vorwärts gerichteten Sitz??????

  2. Geposted von Niki, am Antworten

    Sehr gut geschrieben! Ich sehe es genauso. Wir haben unser Kind mit dem Wissen über Reboarder nicht vorwärts fahren lassen können!

    Und wenn mehr Menschen Reboarder kaufen, würden Sie auch günstiger werden. Bzw würden dann auch mehr Hersteller einen anbieten!

  3. Geposted von Dani, am Antworten

    Sehr gut beschrieben. Ich kann nur leider die erste Posterin überhaupt nicht verstehen. Reboarder nehmen in der Regeln nicht mehr Platz ein als eine Babyschale. Sprich wo ein Reboarder nicht ins Auto passt, hätte eine Babyschale auch nicht passen dürfen. Meine Schwester hat sogar nen Combi X3 in ihrem kleinen Hyundai i10 und mein Neffe hat noch genügend Platz. Wo die Kinder beengt sitzen sollen möchte ich auch mal gerne wissen. Es gibt sehr viele Kids die sogar bis 5 oder 6 Jahre in ihrem Sitz ausreichend Platz finden. Nur weil es für uns unbequem ausschaut muss es nicht gleich heißen das es den Kleinen auch so geht. Meine Tochter fährt sehr gerne rückwärts und sieht dabei sogar mehr wie vorher in alten Priori (beim Wechsel in den Priori wusste ich noch nichts von Reboardern). Wem die Sicherheit seines Kindes am Herzen liegt der spart sich bis zum Wechsel aus der Babyschale in den nächsten Sitz das Geld für den Reboarder zusammen. Es gibt genug Gelegenheiten bis dahin um sich von der Verwandtschaft Geld schenken zulassen: Taufe und 1. Geburtstag.
    Meine Tochter wird auf jeden Fall so lange wie möglich rückwärts fahren.

  4. Geposted von Ines, am Antworten

    Also wir haben für unsere Tochter einen Besafe Kid und einen Axkid Kidzofix 🙂 . Sie ist 23 Monate alt und sitzt in beiden weder beengt noch unbequem 😉 . Auch haben wir noch genügend Platz 🙂 . Wir würden uns jederzeit wieder für einen Reboarder entscheiden 🙂 . Danke für den Artikel!

  5. Geposted von Belinda, am Antworten

    Unnötiger Kommentar von Fr. Roggensack. Zu teuer? Wenn man sich Kinder anschafft, kosten die nun mal Geld. Smartphone, PC usw hat doch auch jeder, egal ob viel oder wenig Geld zur Verfügung ist. Müsste man halt abwägen was einem wichtiger ist…

    Wir haben auch einen Reboarder, gleich von Anfang an nach der Babyschale. Habe darüber (zum Glück!) nur durch Zufall erfahren über ein Beauty-Forum und das schon vor über 2 Jahren, da habe ich kaum was im Internet gefunden.
    Als es soweit war, haben wir ein super Fachgeschäft gefunden, in dem uns an unserem Auto der Einbau vorgeführt wurde. Wir haben den Römer Multitech und sind sehr zufrieden! Ich würde mein Kind niemals vorwärts fahren lassen bis es MINDESTENS 4 Jahre alt ist!
    Kanns nur jedem empfehlen 😉

  6. Geposted von Svenja, am Antworten

    Gut geschrieben:)
    Meine kleine ist auh Reboarder Fahrerin. Uns blieb damals nichts anderes übrig, da sie nicht mehr in die Schale passte, aber noch keine 9kg hatte. Im Geschäft konnte uns keiner helfen. Aber zum Glück gab es liebe Mamas die mich über Reboarder informierten. Sie hatten es nicht leicht mit mir, da ich die typischen skeptischen Wiederworte gab, wie sehr viele andere auch. (nichts sehen können, keine Beinfreiheit, komme nicht ans Kind, sehe sie nicht…). Kann nur sagen, sie sieht viel mehr als vorwärts. Sie liebt es ihre Beine zu kreuzen, obwohl sie es nicht muss. Beine baumeln stelle ich mit auch viel schlimmer vor. Ih kann ihr genauso Sachen anreichen wie im vorwärtsgerichteten Sitz auch. Und sehen kann ich sie dank Spiegel sogar besser. Vorwärts muss ich mich umdrehen um sie zu sehen. Da ich sie im Rückspiegel nicht sehen kann. Rückwärts kann ich sie durch den Rückspiegel im Spiegel sehen ud sie mich auch! Also bin begeistert. Und ich muss sagen, dass ich das Geld auch nicht immer gehabt hätte. Aber dafür hät ich auch gern auf anderes verzichtet bzw wäre an ihr Sparkonto gegangen. Für große Anschaffungen sparen wir schon seit der Geburt für sie.

  7. Geposted von Romina, am Antworten

    Wir nutzen einen Reboarder und sind total zufrieden.
    Unser Sohn machte in der Babyschale ab seinem 11. Lebensmonat ständig Theater. Sie wurde langsam eng und sehen konnte er auch nicht all zu viel.
    Online erfuhr ich dann von Reboardern.
    Im Fachhandel zeigte man uns leider nur vorwärtsgerichtete Sitze, von Reboardern hatte man dort absolut keine Ahnung.
    Hätte ich nicht davon gelesen, hätten wir wohl zu einem der herkömmlichen Sitze gegriffen.
    Da wir momentan noch ein kleines und altes Auto fahren, hatten wir einige Bedenken. Man liest immer, dass Reboarder so riesig sind und nur in entsprechend große Autos passen. Dies kann ich nicht bestätigen.
    Natürlich passt nicht jeder Sitz in jedes Auto. Und nicht jedes Kind passt in jeden Sitz, da Kinder immer unterschiedlich proportioniert sind. Man findet eigentlich immer einen passenden Sitz.
    Inzwischen gibt es einige Fachhändler, die diesen Namen auch verdienen. Dort hilft man Eltern gerne und kompetent weiter.
    Unser Sohn ist 19 Monate alt und liebt seinen Reboarder. Er kann sehr viel sehen (Panoramablick aus Seiten- und Heckscheibe), er sitzt bequem und von Übelkeit haben wir auch noch nichts bemerkt.
    Unübertroffen ist aber das Gefühl, den besten Sitz für unseren Schatz gekauft zu haben. Nach der o.g. Reportage hätten wir keinen vorwärtsgerichteten Sitz für unser Kind verwenden können.
    Natürlich kann man nicht alle Eventualitäten absichern. Deshalb muss man sich an Statistiken orientieren.
    Ein Autositz ist immer eine Investition, deshalb sollte man sich genau informieren.
    Wir alle möchten doch, dass unsere Kinder sicher unterwegs sind.

  8. Geposted von Ingrid, am Antworten

    Den Cybex Sirona als Maß aller Dinge zu nehmen ist schlichtweg falsch, da es viele andere Reboarder gibt, die den Kindern mehr Platz und Beinfreiheit bieten. Nur deshalb alle Reboarder zu verteufeln macht keinen Sinn.

    Meine Tochter wird im Oktober 3 Jahre alt und wir besitzen einen Axkid Minikid; darin sitzt sie total bequem (ihre Zehen erreichen gerade so die Rückbank), der Sitz passt super in meinen Kleinwagen (VW Polo) und sie wird auch noch lange Zeit in den Sitz passen. Über den Spiegel an der Rückbank kann ich sie sehen und sie mich natürlich auch. Sie liebt das Autofahren und ich denke das liegt auch am tollen Panorama-Blick, den sie aus den Seitefenster und der Heckscheibe hat 🙂

  9. Geposted von Lea, am Antworten

    Wir haben einen von Besafe. Klar ist es eine Stange Geld. Aber das sollte mir mein Kind doch wert sein?! Wenn es die Haushaltskasse nicht zulässt, dann wird z.B. zum ersten Geburtstag und zur Taufe eben Geld geschenkt und nicht das 100ste überflüssige Spielzeug…

  10. Geposted von Kerstin, am Antworten

    Ja, schade, dass die Reboarder in Deutschland einfach noch zu unbekannt sind. Jeder Artikel, der über sie geschrieben wird, hilft bei der Aufklärung. Dann können Eltern zumindest eine gut informierte Entscheidung treffen, nicht wahr?

  11. Geposted von Annika, am Antworten

    Sehr schön geschrieben! Wir sind ja auch begeisterte Reboarder-Eltern, und haben vor Kurzem auch schonmal unsere Gdanken zum Thema aufgeschrieben:

    http://unserlebenisteinmalig.blogspot.de/2013/02/vorwarts-leben-ruckwarts-fahren.html

    Viele Grüße und macht weiter so!

    Annika und co.

  12. Geposted von Katrin, am Antworten

    Hi erst mal an alle 🙂 Ich bin das erste Mal Mama und hatte kein Plan von nix. Habe durch suchen mich in das Reboarder Thema rein gefuchst und muss sagen, ich habe kein Verständnis zum Beitrag von Frau Roggensack zu der Aussage:KLAR IST ES SICHER EINE GUtE SACHE NUR FÜR KINDER TOTAL UNBEQUEM ENG,ich finde es gut das Sie es als gute Sache ansehen nur frage ich mich warum Sie ihren Reboarder nicht behalten haben ? Ach der war ja zu eng, ja hat Ihnen das Ihr Kind erzählt? Oder kann Ihr Kind noch nicht reden und Sie haben es mal entschieden? Aussage von Frau Roggensack: und mal eben auf den unfall zu spreche was hier erwähnt wird ,ich finde es unmöglich das als beispiel zu nehmen weil was gewesen wer wenn es ein reboader statt vorwätrs gewesen wer kann man garnicht wissen…sondern nur spekulieren!!!!! Ja bitte nicht Denken das ist zu Anstrengend, den Sie vergleichen den Reboarder vörwärts mit dem Rückwärts und hier merkt man das Sie Null Ahnung haben. Es geht hier nur um die Reboarder RÜCKWÄRTS gute FRAU.Rückwärts rettet Leben steht oben im Bericht….wer lesen Kann ist KLAR im Vorteil.Aussage von Frau Roggensack: UND SICHERHEIT HAT IHREN PREIS NA KLAR ABER NICHT JEDER KANN SICH SOETWAS LEISTEN UND WENN DANN WAS PASSIERT HEI?T ES SELBER SCHULD ODER WIE???? Ich gebe Ihnen mal einen Tipp das Zauberwort heißt: SPAREN coole Sache dann kann man sich auch den Neuen Cybex Sirona leisten der in dem neusten Test mit GUT bewertet wurde und der kam mal 450euro….Aussage von Frau Roggensack: und haben ihn wieder zurückgeschickt, ja per Internet bestellt, hier würde ich echt den Tipp geben fahrt in einen Laden, da kann man das Kind/Baby in die Reboarder setzen und man kann die Reboarder auch in die Autos zum probieren mit nehmen bietet jeder gute Laden an….Nun mal in eigener Sache, ich habe mich auch mehreren Gründen für den Reboarder entschieden:
    5 x sicherer, warum?

    1: Warum?
    Der Kopf eines einjährigen Kindes hat ein Gewicht von 25 % des gesamten Körpergewichts und bei einem Frontalunfall in einem vorwärts gerichteten Kindersitz wird der Kopf mit einer dramatisch hohen Energie nach vorn geschossen. Nackenbelastungen von bis zu 300 kg wurden bei unseren Crashtst-Dummies gemessen, bei einem Unfall mit 50 km/h. Spezialisten erklären, dass die maximale Belastung bei 130 kg liegt. Bei rückwärts gerichteten Sitzen liegt die Belastung normal unter 80 kg.

    2: Verletzungsrisiko
    Bei vorwärts gerichteten Autokindersitzen gibt es 3 hohe Risiken für Verletzungen!
    -Nackenverletzungen aufgrund der hohen Belastungen können zur Querschnittlähmung führen oder sogar tödlich sein.
    -Schädel und Gesichtsverletzungen aufgrund von eindringenden Gegenständen oder Aufschlagen auf den Vordersitz.
    -Verletzungen der inneren Organe durch die Gurte können tödlich sein.

    3: Geringes Risiko
    Crashtest-Studien, die von ICRT und ADAC anhand von vielen Tests erhoben wurden, haben bewiesen, dass die Nackenbelastung bei rückwärts gerichteten Sitzen 5 mal niedriger sind, als bei vorwärts gerichteten.
    Auch Studien realer Unfälle durch Volvo oder Versicherungsorganisation kommen zu dem gleichen Ergebnis.

    Volvo-Studie von Verkehrsunfällen

    13.000 Unfälle mit 800 Kinder im Alter von 0-4 Jahren als Mitfahrer.
    Das Risiko schwerer Verletzungen bei vorwärts gerichteten Sitzen gegen rückwärts gerichtete.

    Rückwärts gerichtet 8%
    Vorwärts gerichtet 40%
    Das beweist, dass rückwärts gerichtet 5 mal sicherer ist.

    4: Wie lange?
    So lange wie möglich – mindestens bis zu 2 ½ Jahren. 30 Jahre praktische Erfahrung zeigen, dass rückwärts gerichtete Kindersitze problemlos für Kinder bis ca. 3 Jahren verwendet werden können.
    Links
    Crash-Test Video rückwärts gerichteter Autokindersitz
    Crash-Test Video vorwärts gerichteter Autokindersitz

    Der große Nutzen eines rückwärts gerichteten Autokindersitzes.
    -You Tube Link, kommentiert durch einen Großvater. Sein 18 Monate alter Enkel war nach einem Genickbruch querschnittgelähmt. Er saß in einem vorwärts gerichteten Autokindersitzt.

    • Geposted von Katrin, am Antworten

      und man muss ja noch 1 Sache bedenken,Zitat:

      Auszug aus § 21, Abs. 1a der Straßenverkehrsordnung (StVO)
      Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, dürfen in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mitgenommen werden, wenn Rückhalteeinrichtungen für Kinder benutzt werden, die für das Kind geeignet sind. Dies gilt nicht in Kraftomnibussen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 t.
      Anmerkung: Das 12 Lebensjahr wird am 12.Geburtstag vollendet. Das Kind muss also entweder 12 Jahre alt sein oder 150 cm groß. Ist eines dieser beiden Kriterien erreicht, muss kein Kindersitz mehr benutzt werden. Im Einzelfall ist es jedoch unbedingt zu empfehlen, dass ältere Kinder noch eine Sitzerhöhung benutzen, wenn nur dadurch ein ordnungsgemäßer Gurtverlauf erreicht werden kann
      Was man in den ersten 4 Jahren mal so an Geld spart durch den Reboarder ist schon toll….

  13. Geposted von Ariane, am Antworten

    Meine Tochter ist 4,5 Jahre und fährt seit ihrer Geburt rückwärts und wird es sicher noch eine ganze Weile tun. Aktuell nutzen wir den Axkid Kidzone und Kidzofix. Mit einer Nutzungsdauer von 4-5 Jahren ist ein solcher Reboarder alles andere als teuer. Ein guter Kinderwagen und eine gute Babyschale mit Basis kosten wesentlich mehr und werden meißt nur ein Jahr benutzt. DAS finde ich unverhältnismäßig teuer.
    Es gab nie Beschweden über mangelnden Platz oder Unbequemlichkeit. Und reden kann sie echt gut und viel 😉 also hätte sie uns das sicher schon mitgeteilt.

    DANKE für diesen tollen Beitrag!!!

  14. Geposted von Madlen, am Antworten

    Wir haben den axkid kidzone. Klar war der Sitz teuer, aber ich würds mir niemals verzeihen aus Geiz die Gesundheit oder sogar das leben meines Kindes zu riskieren. Wenn man wirklich will, kriegt man sogar als sozialempfänger das Geld zusammen, und das sagt ein kleiner Azubi! Der erste Kommentar is wirklich absolut unfassbar…

  15. Geposted von Corinna, am Antworten

    Hallo zusammen,
    unser Sohn ist vor gut 6 Wochen auf die Welt gekommen und auch wir haben uns für den Sirona von Cybex entschieden. Ich hätte eigentlich gerne einen Reboarder von Besafe gahabt, aber hier in der Region OWL konnte ich keine Möglichkeit finden, den anzugucken und einfach im Internet bestellen wollte ich nicht. Babyone hat mich bei der Suche nach einem Reboarder sehr enttäuscht, denn die haben mir quasi davon abgeraten, weil das keiner macht und auch die Hersteller da nicht wirklich was auf den Markt bringen. Den Besafe wollten sie mir dann aber leider auch nicht bestellen. 🙁
    Da ich mich da aber auch nicht kompetent beraten fühlte, bin ich dann ins Möbelhaus. Porta hat eine sehr gute Kinderabteilung, z. B. auch mit Alvi Mäxchen in Größe 50, die ich sonst nirgends hier bekommen habe. Jedenfalls gab es dort den Cybex und bisher sind wir voll zufrieden. Weil der Kleine so gut wächst, mussten wir die Kopfstütze schon ein bisschen nach oben schieben, aber den Neugeborenen-Einsatz haben wir noch drin. Es heißt ja, wenn das Kind noch nicht zu groß ist, kann er ihn bis 4 Jahre als reboarder nutzen. Und wenn er schnell wächst und schon mit 3 nicht mehr rückwärts darin fahren kann, dann müssen wir uns eben nach einer Alternative umsehen. Wenn ich nun einen Maxicosi mit Isofix gekauft hätte und danach einen Reboarder für größere kinder, hätte ich mehr ausgeben müssen, als wir es für den lange zu nutzenden Cybex getan haben. Ich habe auch kein System finden können, bei dem ich den Iso-Fix einmal kaufe und dann nur die Schalen entsprechend dem Kind austauschen kann. Der Familybase von Maxicosi hat das, aber da gibts dann halt keinen Reboarder für die größeren Kinder.
    Das einzige, was ich mir als Ergänzung für den Sirona wünschen würde, wäre eine Halterung oder ein Bogen an dem ich eine Spielzeug befestigen kann. Beim Maxicosi kann man das ja am Tragegriff befestigen, sowas fehlt mir hier.
    Ein wietere Vorteil – aus meiner Sicht – ist, dass man den Sirona nicht einfach rausnehmen und auf den Kidnerwagen oder den Einkaufswagen stecken kann. Das verführt dazu, dass die Kinder zu viel Zeit in der „Maxicosi-Haltung“ verbringen. Das soll ja nicht gut für den Rücken sein. Ich habe einfach immer den Kinderwagen dabei, damit kann ich auch gut einkaufen.

    • Geposted von Ines, am Antworten

      Hallo Corinna,
      ich muss mal eine Lanze brechen für OWL 😉 – in Bad Oeynhausen gibt es einen ganz wunderbaren kleinen Laden, der unter anderem Reboarder von Besafe und Cybex verkauft und in dem man sehr nett von der Inhaberin beraten wird 🙂 (nein, ich bin es nicht ;)). Für alle nachfolgend Lesenden: über http://www.reboard-kindersitz.info findet man auch eine sehr umfassende Reboarder-Karte, auf der Eltern und Händler mit Reboardern zu finden sind. Mich hättest Du im Raum OWL auch gefunden und ich muss sagen: für ein Neugeborenes ist der Cybex im Vergleich zum Besafe Combi eine gute Wahl, der Combi ist erst für etwas größere Kleine gut 🙂 (meine Meinung und auch Besafe empfiehlt eine Nutzung erst ab 6 Monaten). Solltest Du Dich dann eines Tages auf die Suche nach einem Folge-Reboarder bis 25 kg machen kannst Du ja mal auf der Reboarder-Karte schauen wer da so in Deiner Nähe ist :).

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